Spatenstich für die Ortsumgehung Mühlhausen

Mühlhausen. Der Spatenstich für den Neubau der Ortsumgehung Mühlhausen im Zuge der B 299 wurde heute von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt an der zukünftigen Anschlussstelle Mühlhausen-Mitte gesetzt. Die 5,4 Kilometer lange Strecke, die mit richtungsabwechselnden Überholstreifen ein Investitionsvolumen von über 25 Millionen Euro aufweist, verlagert den Durchgangsverkehr vom Ortskern Mühlhausen auf die voraussichtlich bis zum Sommer 2020 fertigzustellende Ortsumgehung. Der Tag des Spatenstichs sei daher ein wirklich guter Tag für Mühlhausen, erklärte Dobrindt. Bisher passierten täglich durchschnittlich 12.000 Fahrzeuge Mühlhausen über die B 299. Nach Fertigstellung der Ortsumgehung sollen etwa 8.000 Fahrzeuge weniger durch Mühlhausen fahren, was zu einer spürbaren Entlastung hinsichtlich Lärm- und Abgasbelastung für Anwohner führen werde, so Dobrindt weiter. Unterstützung für das Projekt kam auch vom Abgeordneten Alois Karl, der u.a. neben Staatssekretär Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler sowie dem Ersten Bürgermeister Mühlhausens Martin Hundsdorfer von zahlreichen Festgästen bereits zur Danksagung für Ihren Einsatz zur Realisierung des Projekts (siehe Foto) erwartet wurden.

Spatenstich neben zukünftiger Anschlussstelle Mühlhausen-Mitte

Planung und Bauabwicklung der Ortsumgehung erfolgen durch den Freistaat Bayern. Dabei werden in der Bauzeit insgesamt 15 Bauwerke errichtet, insbesondere eine Brücke über den historischen Ludwig-Donau-Main-Kanal. Die als Nord-Süd-Verbindung und Autobahnzubringer dienende B 299 Amberg – Neumarkt/OPf. – Neustadt a.d. Donau wird infolge der Ortsumgehung  somit nicht nur den Mobilitätsfortschritt in der Oberpfalz weiter vorantreiben, sondern auch die Verkehrssicherheit und Lebensqualität in Mühlhausen erheblich verbessern. 

 

Posaunenchor Mühlhausen/Bachhausen

Der Posaunenchor Bachhausen/Mühlhausen sorgte für den festlichen Rahmen des Festakts. 

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