Feuerwehren erhalten höhere Förderung

München/Neumarkt. Rückwirkend zum 1. März 2015 erhalten Bayerns Feuerwehren eine um durchschnittlich 20 Prozent höhere Förderung für Fahrzeugbeschaffungen sowie Gerätehausbauten und -modernisierungen. Staatssekretär Albert Füracker begrüßte diese Erhöhung ausdrücklich: „6,5 Millionen Euro mehr für Fahrzeuge und Gerätehäuser. Davon werden auch die Feuerwehren im Landkreis Neumarkt profitieren.“

„Mit den neuen Förderbestimmungen sichern wir den notwendigen Fahrzeug- und Gerätebedarf unserer rund 7.700 Freiwilligen Feuerwehren in Bayern, die rund 320.000 Aktive haben“, betonte Albert Füracker, der selbst viele Jahre aktiver Feuerwehrmann war: „Durch die zusätzlichen 6,5 Millionen Euro und erweiterte Förderrichtlinien können die Preissteigerungen für Ausrüstung mehr als ausgeglichen werden. Insgesamt stehen in Bayern nun rund 40 Millionen Euro für die Feuerwehrförderung zur Verfügung.“

„Durch die Aufnahme des Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik in die Förderungsbestimmungen können gerade kleinere Gemeinden enorm viel Geld sparen“, sagte der Staatssekretär. Das Fahrzeug sei multifunktional verwendbar und sowohl für Löscheinsätze als auch für den Transport von Material geeignet. Die Fördersätze für einzelne Fahrzeugtypen, wie beispielsweise den Einsatzleitwagen ELW 1, würden sogar bis zu 40 Prozent erhöht.

Neben den Freiwilligen Feuerwehren lobte er auch den Einsatz der sieben Berufsfeuerwehren und der über 230 Werk- und Betriebsfeuerwehren in Bayern und begrüßte die erhöhten Fördersätze für überörtliche Baumaßnahmen und Einrichtungen: „Der Förderbonus von 10 Prozent für die kommunale und landkreisübergreifende Kooperation gilt künftig auch für die gemeinsame Errichtung von Atemschutzübungsanlagen, Atemschutzwerkstätten und Schlauchpflegeeinrichtungen und stärkt die Zusammenarbeit unserer Feuerwehren. Das alles zeigt: Bayern steht zu seinen Feuerwehren!“

Nicolas Keckl

Dipl.-Ing. (TUM) Nicolas Keckl ist Gründungsmitglied von neumagg.net. Er arbeitet hauptberuflich als Vermessungsingenieur in einem Freisinger Büro. Sein Studium vertiefte er im Bereich Erdmessung und Satellitengeodäsie.