Gaudiwurm in Deining

Deining. Höhepunkt des Deininger Faschings ist der traditionelle Gaudiwurm am Faschingssonntag, der sich einmal durch den Ortskern zieht. Hunderte Zuschauer kommen Jahr für Jahr ins Dorf um den Wägen und Fußgruppen zuzujubeln. Mit dabei ist heuer u.a. die Kaisergarde aus Dietfurt.

Start für den Gaudiwurm ist um 13:30 Uhr, dann begeben sich die zwölf Gruppen auf den Weg von der Leutenbacher Straße in den Kirchenweg, wo Ereignisse des vergangenen Jahres auf satirische Weise auf’s Korn genommen werden. Die musikalische Umrahmung wird von der Blaskapelle Deining übernommen, die natürlich auch für den „Tusch“ zuständig ist.

In den Pausen sorgen Tanzgruppen für beste Unterhaltung. In diesem Jahr werden die Zumba-Mädels aus Deining, der Zirkusverein Neumarkt und nicht zuletzt die Dietfurter Kaisergarde auftreten.

Der Elferrat, allen voran das Prinzenpaar, hat sich für das Publikum auch heuer ganz besondere Überraschungen überlegt. Mit Spannung dürfen also die Einlagen der Faschingsprominenz erwartet werden – ebenso die Geschichten aus dem Dorfleben. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Nach dem Zug kann man sich im Herzkasperlzelt gleich nebenan aufwärmen und/oder bis spät in die Nacht hinein die Puppen tanzen lassen. Oder mit ihnen tanzen. Ab 14 Uhr ist das Zelt der Kirwaleit Deining geöffnet. Zu Trinken gibt’s reichlich, u.a. einen Nussschnaps und Goaßseidl. Schließlich ist um 18 Uhr eine Maskenprämierung, bei der es Freiverzehr für die Bar zu gewinnen gibt.

Auf geht's ins Herzkasperlzelt Deining.
Auf geht’s ins Herzkasperlzelt Deining.

Auch beim Gasthof „Zum Hahnenwirt“ direkt vor der großen Bühne kann man sich noch lange nach Zugende vergnügen. Ob im Pavillon oder doch im Wirtshaus, Spaß ist hier garantiert.

Wichtige Wegpunkte am Sonntag

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Bildstrecke

Zur Einstimmung auf den morgigen Umzug haben wir hier ein paar Impressionen von 2014 zusammengetragen (Fotos: © Nicolas Keckl)

 

Nicolas Keckl

Dipl.-Ing. (TUM) Nicolas Keckl ist Gründungsmitglied von neumagg.net. Er arbeitet hauptberuflich als Vermessungsingenieur in einem Freisinger Büro. Sein Studium vertiefte er im Bereich Erdmessung und Satellitengeodäsie.