Erste Sonntagsführung für jedermann im Jahr 2015 führt ins Stadtmuseum

Neumarkt. Die erste Sonntagsführung für jedermann im Jahr 2015 findet am 4. Januar im Stadtmuseum Neumarkt statt. Mittelpunkt ist die Ausstellung zum ersten Weltkrieg.

Cahücitwerke (Sprengstoffwerke) Neumarkt, statt Sicherheitssprengstoffen für zivile Nutzung wurden hier ab 1914 Munition, Minen und Granaten hergestellt. Foto: Stadt Neumarkt.
Cahücitwerke (Sprengstoffwerke) Neumarkt, statt Sicherheitssprengstoffen für zivile Nutzung wurden hier ab 1914 Munition, Minen und Granaten hergestellt. Foto: Stadt Neumarkt.

Anhand ausgewählter Objekte aus der noch bis Ende Januar laufenden Sonderausstellung des Stadtmuseums „Neumarkt im Ersten Weltkrieg. 1914: Der Sieg ein Kinderspiel?“ wird dabei die Situation zu Kriegsbeginn geschildert. Bei dem Rundgang durch die Ausstellung werden auch die in der Heimat spürbaren Veränderungen aufgezeigt, die der Kriegszustand zur Folge hatte. Auch allgemeine Themen wie Kriegsbegeisterung, Propaganda und Militarisierung der Jugend sind weitere Themen. Der Rundgang beginnt um 13.30 Uhr im Foyer des Stadtmuseums Neumarkt, Adolf-Kolping-Straße 4, Unkostenbeitrag 2 Euro, Dauer ca. 90 Minuten.

Die Reihe „Sonntagsführung für jedermann“ wird von der Stadt seit 2011 regelmäßig angeboten. Sie findet immer am ersten Sonntag im Monat statt. Jedes Mal finden sich dazu viele Interessierte ein, die sich über bestimmte Bereiche der Stadt und ihrer Geschichte besonders informieren wollen. Aufgrund des Erfolges wird die Reihe auch 2015 fortgeführt. Dann stehen z.B. eine Führung durch die Barockkirche St. Anna, ein Gang entlang der Stadtmauern, Führungen in historischen Gewändern mit dem Pfalzgräfischen Gefolge auf den Spuren des damaligen Lebens oder ein Blick auf Neumarkter Persönlichkeiten auf dem Programm.

Nicolas Keckl

Dipl.-Ing. (TUM) Nicolas Keckl ist Gründungsmitglied von neumagg.net. Er arbeitet hauptberuflich als Vermessungsingenieur in einem Freisinger Büro. Sein Studium vertiefte er im Bereich Erdmessung und Satellitengeodäsie.