Rollstuhlfahrer doch nicht beraubt

Neumarkt. Ermittlungen der Kriminalpolizei Regensburg im Fall des vermeintlich beraubten Rollstuhlfahrers (wir berichteten) ergaben, dass die beiden Männer eine berechtigte Forderung eingetrieben haben.

Anders als ursprünglich geschildert sind die Hintergründe zu dem „Raubüberfall“ auf einen 20-jährigen Rollstuhlfahrer in den Abendstunden des 23.10.2014 in Neumarkt. Dies ergaben die Ermittlungen der Kripo Regensburg.

Hintergrund ist vielmehr eine schon seit längerem bestehende berechtigte Forderungssache nach einen Internetgeschäft, zwischen dem 20-Jährigen und den zwei Männern, denen der Neumarkter seinen Schilderungen zufolge nicht nachgekommen ist.
Der im Rollstuhl sitzende 20-jährige gab beim Auftauchen der „Gläubiger“ von sich aus die mitgeführte Barschaft im geringen dreistelligen Euro-Bereich heraus. Nun gilt es, in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, die weitere strafrechtliche Bewertung abzusprechen. Eine Nötigung, begangen von den beiden Männern, könnte hierzu im Raum stehen.

Nicolas Keckl

Dipl.-Ing. (TUM) Nicolas Keckl ist Gründungsmitglied von neumagg.net. Er arbeitet hauptberuflich als Vermessungsingenieur in einem Freisinger Büro. Sein Studium vertiefte er im Bereich Erdmessung und Satellitengeodäsie.

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1 Antwort

  1. 24. Oktober 2014

    […] Achtung: Ermittlungen haben einen völlig neuen Sachverhalt zu Tage gebracht. Bitte für die korrekte Version diesem Link folgen: Klick! […]